Respekt

Respekt ist ein Grundbedürfnis, das tief in jedem Menschen steckt. Jeder von uns sehnt sich danach, als Person wahrgenommen und anerkannt zu werden.

Respekt ist insofern auch besonders wichtig für unser Wohlbefinden und bedeutet, seine Mitmenschen höflich und fair zu behandeln und ihnen mit Achtung und Anerkennung zu begegnen. Für die meisten von uns gehören Anerkennung, Respekt und Toleranz zu den wichtigsten Werten.

Ohne sie kann eine Gesellschaft nicht funktionieren.

Doch so selbstverständlich das klingt, ist ein respektvoller Umgang miteinander in der heutigen Gesellschaft nicht selbstverständlich.

Wird man von seinem Gegenüber nicht ernst genommen, ignoriert und vielleicht sogar beleidigt, kann das vieles zerstören: die Beziehung, die Familie und sogar die eigene Seele. Schließlich kann fehlender Respekt dazu führen, dass man an sich selbst zweifelt, Selbstvertrauen und Selbstwertgefühl verloren gehen.

Respekt ist aber nicht nur im Privatleben, sondern auch im Beruf wichtig. Eine Studie der „Respect Research Group“ fand heraus, dass ein respektvoller Umgang für Mitarbeiter in deutschen Unternehmen zu den drei wichtigsten Kriterien einer guten Arbeit gehört. Nicht ohne Grund, denn fehlender Respekt kann das Leben deutlich erschweren.

Vielleicht hast Du auch schon mal Sätze wie „Was Du schon wieder hast“, „Es war ja klar, dass Du das wieder so machst“ oder „Wenn Du meinst“ gehört? Zunächst hören sich solche Äußerungen harmlos an. Irgendwie sind sie aber auch verletzend, respektlos und abwertend. Oder wie hast Du Dich gefühlt, als Dir Freunde, der Partner, Familienangehörige oder Kollegen so etwas gesagt haben?

Unser Unterbewusstsein nimmt  jede Aussage auf und verarbeitet sie entsprechend – positiv oder negativ. Denn Worte haben immer eine Wirkung: Sie können uns stark machen oder aber schwächen.

Frage ich Klienten in meiner Praxis, ob sie mit sich selbst respektvoll umgehen, bekomme ich immer eine bejahende Antwort. Doch bevor man diese Frage beantwortet, muss man etwas genauer hinschauen: Wie denkst Du über Dich und was mutest Du Dir zu? Ermutigst Du Dich sich selbst oder machst Du Dich eher schlecht? Denke mal genauer darüber nach, denn oft schenkt man sich selbst nicht den nötigen Respekt – ohne es zu merken. Zu den Respektlosigkeiten gehören Sätze wie „Das bekomme ich nicht hin“, „Ich bin so unattraktiv“ oder „Bin ich blöd“.

Denkst Du jetzt vielleicht, dass dies doch nichts mit dem respektlosen Verhalten der anderen Dir gegenüber zu tun hat? Nicht immer! Aber sehr häufig!

Denn Menschen spiegeln einander und ahmen das Verhalten des anderen nach.

Bei Kindern kannst Du das besonders gut beobachten. Wer also respektvoll von seinen Mitmenschen behandelt werden möchte, muss bei sich selbst anfangen – am besten sofort!

 

Nehmen wir den jetzigen Moment: Du hörst diesen Podast – wie fühlst Du Dich dabei?

Geht es Dir in dem Umfeld gut, in dem Du Dich gerade befindest?

Achte auf Dich und sei gut zu Dir. Beginne damit, respektvoll mit Dir umzugehen. Das führt dazu, dass Du auch automatisch Dein Umfeld mit Respekt behandelst und dieses wiederum entsprechend mit Dir umgeht.

 

Damit Du das auch umsetzt, möchte ich Dir einen Tipp geben, von dem Du sehr profitieren wirst: Schreibe Dir Situationen auf, in denen Du nicht auf Dich geachtet hast und auch nicht liebevoll mit Dir umgegangen bist. Mache Dir die Situationen bewusst und sage Dir, dass Du das ab sofort änderst. Eine kleine Hilfe können dabei Zettel sein, die Du zum Beispiel an den Kühlschrank, Spiegel oder andere Gegenstände klebst – überall dort, wo sie Dich daran erinnern, auf Dich zu achten und liebevoll mit Dir umzugehen.

 

Bei Fragen kannst Du mir gerne eine E-Mail an die unten eingeblendete Adresse schicken!

Bis dahin wünsche ich Dir eine respektvolle und glückliche Zeit!
Erika Thieme

 

Falls Du noch Fragen hast, schreibe mir doch einfach eine Email: info@erika-thieme.de

Ich freue mich über Deine Nachricht!

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