Bewusst schweigen oder klare Fragen stellen bei drohendem Gesichtsverlust

Es ist oft gar nicht so einfach zu unterscheiden zwischen lediglich befürchtetem oder tatsächlich drohendem Gesichtsverlust. Das kostet vor allem im Verkauf viel Geld. Hier hörst Du ein Beispiel, dazu.

Manchmal befürchtet man nur Gesichtsverlust sowie den Verlust eines Auftrages und ist eventuell bereit, vorschnell nachzugeben, z. B. bei Preisverhandlungen. Doch damit ist noch viel eher Gesichtsverlust verbunden. Der Ruf, jemand zu sein, der schnell nachgibt wenn es um etwas geht, ist oft der herbere Gesichtsverlust und birgt durchaus auch finanzielle Nachteile.

Auch unser Alltag birgt Gefahren. Haben wir als Kinder noch bewusst „Stille Post“ gespielt, nehmen Erwachsene oft Gesagtes für Wahres ohne es zu hinterfragen. Wenn es sich dabei um Mitteilungen über Personen handelt, ist besondere Vorsicht geboten. Schnell entsteht so eine Gerüchteküche auf Kosten einer Person, die durchaus zu Gesichtsverlust für diesen Menschen führen kann.

Auch Mobbing gehört in diese Kategorie. Schnell erzählt da jemand seinem Chef eine unwahre Geschichte über einen anderen Mitarbeiter. Gut, wenn der Chef die Sache selbst überprüft, wie in unserem Beispiel in der Sendung.

Um Gerüchten und Falschmeldungen nicht aufzusitzen, bewährt es sich, alles, was man aus solchen Aussagen nicht überprüfen kann, genau zu hinterfragen.

Welche Erlebnisse kennst Du mit Angst vor Gesichtsverlust, mit Gerüchteküchen oder gar Mobbing?

 

Wir freuen uns über Deine Kommentare und Erfahrungen zu diesem Thema im Kommentarfeld unter diesem Podcast.

Herzlich grüßt Dich Deine

Edith 🙂

 

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